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Japanisch für Eilige: 2. Grammatikalische Erläuterungen Beispiel Lektion 15 moraimasu, kuremasu und agemasu
Wenn der Sprecher etwas erhält, etwas geschenkt bekommt, benutzt man moraimasu. Statt der Partikel ni, die den Gebenden anzeigt, steht oft die Partikel kara:Watashi wa Kato-san ni kabin o
moraimashita.
Ich habe von Herrn Kato eine Blumenvase geschenkt bekommen. Watashi wa Kato-san kara kabin o
moraimashita.
Für den Fall des Schenkens verwendet man das Verb agemasu. Hier kennzeichnet die Partikel ni den Empfänger: Watashi wa Kato-san ni hon o
agemashita.
Ich habe Herrn Kato ein Buch geschenkt. Agemasu (ageru)
bedeutet ursprünglich soviel wie “hochheben“ und bezieht sich immer auf das Schenken in Richtung einer Person, die als höherstehend empfunden wird. Man kann es schon aus Hötlichkeitsgründen niemals in bezug auf sich selbst verwenden. Im letzteren Fall wird das oben beschriebene moraimasu (morau) oder auch das Verb kuremasu (kureru) benutzt:
Kato-san wa watashi ni kabin o
kuremashita.
Herr Kato hat mir eine Blumenvase gegeben (=
geschenkt).In bezug auf Dritte wiederum darf man sowohl moraimasu als auch agemasu verwenden: Tanaka-san wa Kuraku-san ni kabin o
moraimashita.
Herr Tanaka hat von Herrn Clark eine Vase bekommen. Kuraku-san wa Tanaka-san ni kabin o
agemashita.
Herr Clark hat Herrn Tanaka eine Vase geschenkt. agemasu und moraimasu im übertragenen Gebrauch Im Unterschied zum Deutschen sind moraimasu und agemasu nicht auf das Geben und Erhalten von materiellen
Dingen beschränkt. Im letzten Dialog dieser Lektion sehen wir, daß man das Verb moraimasu auch dann benutzt, wenn man von jemandem etwas “gemacht bekommt“: Ima denwa o
moraimashita.
Ich habe gerade einen Anruf bekommen. Weiter Grundlegende Muster
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